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Alte Historische Fotos und Bilder Sternenberg, Kanton Zürich

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Wappen Sternenberg ZH

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Geschichte von Sternenberg, Kanton Zürich in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Sternenberg ist ein zur Gemeinde Bauma gehörendes Dorf im Zürcher Oberland. Bis zum 31. Dezember 2014 bildete es eine eigene politische Gemeinde.

Die Ortschaft Sternenberg liegt im oberen Tösstal und war damit die höchstgelegene Gemeinde des Kantons. Sie liegt 28 Kilometer Luftlinie östlich von Zürich.

Die ausgeprägte Streusiedlung hatte jahrhundertelang keinen gemeinsamen Namen. Anlässlich der Gründung einer eigenen Kirchgemeinde 1706/1707 gab der Rat von Zürich dieser den Namen «Sternenberg» – nach der benachbarten gleichnamigen Anhöhe. Der Standort der Kirche, der Weiler Oschwald, findet sich hingegen erstmals 1364 als Oswaldes hus bezeugt.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 359

Wirtschaft:

Sehenswürdigkeiten:

Sternenberg. Blick über Kirche, Hörnli und Häuser, 1910
Blick über Kirche, Hörnli und Häuser, 1910
Blick auf Sternenberg, Hörnli, 1953
Blick auf Sternenberg, Hörnli, 1953
Sternenberg. Gast- und Kurhaus zum Sternen, 1933
Gast- und Kurhaus zum Sternen, 1933
Sternenberg. Gasthaus Sternen, 1914
Gasthaus Sternen, 1914
Sternenberg. Gasthaus Sternen
Gasthaus Sternen
Sternenberg. Gfell - Kur- und Gasthaus zum Wilhelm Tell, 1955
Gfell - Kur- und Gasthaus zum Wilhelm Tell, 1955
Sternenberg. Kirche, 1941
Kirche, 1941
Sternenberg. Kurhaus und Gasthaus zum Sonnnenbad
Kurhaus und Gasthaus zum Sonnnenbad

Geschichte

Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurde erstmals der Weiler Gfell erwähnt, damals gehörte das Gebiet zum Kloster St. Gallen. 1550 übernahm dann die Stadt Zürich die Gerichtsbarkeit. Da es damals noch keine Kirche gab, mussten die Gläubigen nach Turbenthal, Wila oder Bäretswil. Der Bau der Kirche Sternenberg wurde 1705 bewilligt.

Da Sternenberg damals eine Strafpfarrei war, hatte man auch ständig wechselnde Pfarrer. 1799 wurde die Gemeinde dann bedingt politisch unabhängig, bedingt aber nur, weil der Staat Zürich die Sternenberger immmer finanziell unterstützen musste, was bis heute nicht anders ist. 1850 hatte die kleine Gemeinde aber doch immerhin an die 1500 Einwohner, wovon diese vorwiegend von der Landwirtschaft lebten. Das schmale Einkommen versuchten viele durch Heimarbeiten wie Sticken, Weben und Korbflechten aufzubessern. Zu dieser Zeit lebte auch der Dichter Jakob Stutz in Sternenberg.

Teuerung, Wirtschaftskrisen und das Versagen der damaligen Gemeindebehörden und des Pfarrers führten die Gemeinde in die Krise. Mehrmals ersuchte man um Unterstützung für die hungernde Bevölkerung. Der damalige Ortspfarrer Johann Friedrich Esslinger wurde mit seiner Frau zusammen wegen begangener Unterschlagung ins Gefängnis gesteckt, die Gemeinde musste als Folge dessen von 1847 bis 1859 bervormundet werden.

Zeitsprung in die 80er Jahre unseres Jahrhunderts. Die Sternenberger befassten sich intensiv mit der Entwicklungs- und Siedlungsplanung der Gemeinde, deren Hauptziel die Erhaltung der Eigenständigkeit ist.

Bis noch vor wenigen Jahren war Sternenberg stark von der Abwanderung betroffen lässt. Das Dorf war überaltert, junge Familien zogen in die Vororte der Städte und in die Nähe ihrer Arbeitsplätze. Darunter litten die Schulen, der Dorfladen, die Post und auch die Restaurants.

Mitte der achtziger Jahre gründete man die STEWOG, die Genossenschaft zur Erhaltung und Schaffung von Wohnraum in der Gemeinde Sternenberg. Damit versuchte man, die oben genannten Tendenzen zu stoppen und in Sternenberg wieder junge Familien mit Kindern anzusiedeln. Dies gelang auch zum Teil, zumindest konnte sich die Einwohnerzahl bei rund 360 einpendeln.

Quelle: Memento vom 19. März 2012 im Internet Archive

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