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Alte Historische Fotos und Bilder Aesch, Kanton Luzern
Wappen Aesch LU

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Geschichte von Aesch, Kanton Luzernin Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie:

Gründungsdatum:

Einwohner: 1 087

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Aesch. Dorfstraße, 1941
Dorfstraße, 1941
Aesch. Flugzeug aus gesehen, 1945
Aesch vom Flugzeug aus gesehen, 1945
Aesch. Kirche mit Friedhof
Kirche mit Friedhof
Aesch. Panorama der Dorf
Panorama der Dorf
Aesch. Panorama von Dorfgebäude mit Handlung, 1913
Panorama von Dorfgebäude mit Handlung, 1913
Aesch. Der Postplatz
Der Postplatz

Frühgeschichte

Gräberfunde aus längst vergangenen Zeiten weisen darauf hin, dass das Seeufer und der Sonnenhang des Lindenberges schon seit alters her Menschen angezogen haben. Im Zielacher fand sich ein frühmittelalterliches Gräberfeld, das nach Ausweis der Funde um 600 n.Chr. angelegt worden ist. Bis heute konnten 61 Grabstätten untersucht werden. Mehrere dieser Gräber wurden in einen älteren, wohl römischen Weg eingetieft. Von diesem überdeckt fanden sich Gruben mit Funden aus der späten Bronzezeit (ca. 1300 – 800 v.Chr.). Auf dem Areal des Gräberfeldes kamen letztlich noch Abfälle der Bearbeitung von Silexwerkzeugen zutage, die auf die Existenz eines mittelpaläolithischen Rastplatzes (130000 – 35000 v.Chr.) hinweisen könnten.

Mittelalter und frühe Neuzeit

Erstmals urkundlich erwähnt wird Aesch im Jahre 853. Damals verschenkte König Ludwig der Deutsche Askee inferior dem Fraumünster in Zürich.

Neben dem Fraumünster von Zürich besitzen später auch die Klöster von Luzern, Allerheiligen, Engelberg und Kappel am Albis Grund und Boden in Aesch. Daneben auch die Ritter von Lieli, die Kyburger und Tiersteiner Grafen, sowie die geistlichen Häuser von Hitzkirch und Hohenrain.

Am See zwischen Aesch und Mosen soll eine Burg gestanden haben. Gemäss Sage ist diese später zerfallen und bei einem heftigen Sturm für immer im See versunken. Heute weist nur noch die Ortsbezeichnung „Burgmatte“ auf diese ehemalige stolze Aescher Burg hin.

Die erste Kirche wird 1275 erwähnt, sie wurde damals dem Hl. Johannes geweiht. Heute steht an dieser Stelle die Pfarrkirche St. Luzia, die im Jahre 1796 eingeweiht worden ist. Der Kirchturm wurde im Jahre 1908 erbaut. Während kurzer Zeit ums Jahr 1530 war Aesch zum reformierten Glauben übergetreten. Die Altäre in der Kirche wurden zerstört. 1532 wurde Aesch wieder katholisch und die einheimischen Bilderstürmer anschliessend nach Luzern gebracht, wo sie verurteilt und in der Reuss geschwemmt worden sind.

1415 eroberten die Eidgenossen die Stammlande der Habsburger und Aesch wurde erstmals luzernisch, jedoch nur für zehn Jahre, dann wurde Aesch zusammen mit Hitzkirch dem Freiamt zugeschlagen. Alte Grenzsteine am Tiefenbach zwischen Aesch und Fahrwangen erinnern heute noch an diese Zeit. Zum Kanton Luzern kam Aesch dann im Jahre 1803. Damals wurde der Kanton Aargau gegründet und das Hitzkirchertal gegen das Gebiet um Merenschwand an der Reuss abgetauscht.

Immer wieder hat sich auch die Landschaft gewandelt. Noch im 19. Jahrhundert war Aesch eine Weinbaugemeinde und das Bild des Ortes wurde durch zahlreiche Weinberge geprägt. Zu dieser Zeit haben in Aesch 22 Eigengewächswirtschaften bestanden. Ende des 19. Jahrhunderts wurden anstelle der Weingärten hunderte von Birnenbäumen gepflanzt. Diese Hochstämmer prägten das Landschaftsbild, bis auch die Mehrzahl dieser Bäume wieder neuen Niederstammkulturen weichen mussten.

Quelle: www.aesch-lu.ch



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